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Mäuse
vertreiben.
erkennen, loswerden, vorbeugen

Ab Oktober ziehen Mäuse in Wiener Keller und Wohnungen, weil es draußen kalt wird.
Warum Pfefferminzöl und Ultraschall fast nie reichen und Abdichten fast immer.
Welche Falle wohin gehört und was Giftköder in der Wohnung riskant macht.
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Mäuse vertreiben: was wirklich hilft, was nur Geld kostet und wann der Fachbetrieb muss

Mäuse vertreiben Sie dauerhaft, indem Sie ihnen die Nahrung nehmen, jede Öffnung ab etwa 6 mm abdichten und die Tiere, die schon im Haus sind, mit Fallen an den Laufwegen entlang der Wände abfangen. Duftmittel und Ultraschall verschieben das Problem höchstens in den nächsten Raum. Giftköder gehören in Wohnungen nur in geschlossene Köderstationen und sind in Haushalten mit Kindern oder Haustieren selten die beste Wahl.

Kurz zusammengefasst

Die Hausmaus (Mus musculus) ist 7 bis 10 cm lang, graubraun, hat große Ohren und einen fast körperlangen Schwanz. Sie lebt das ganze Jahr in Gebäuden, kommt mit sehr wenig Wasser aus und wird mit rund sechs Wochen geschlechtsreif. Ein Weibchen bringt im Jahr mehrere Würfe mit vier bis acht Jungen zur Welt, aus zwei Mäusen im September werden bis Weihnachten leicht Dutzende. Daneben kommen in Wiener Randbezirken ab Herbst Wald- und Gelbhalsmäuse von Feldern und Weingärten in Keller und Erdgeschoße. Wer Mäuse vertreiben will, braucht drei Dinge: kein Futter, keine Öffnungen, Fallen an der Wand. Alles andere ist Beiwerk.

Woran erkennt man Mäuse in der Wohnung, und welche Art ist es?

Mäuse verraten sich durch spindelförmigen, 3 bis 8 mm langen Kot mit spitzen Enden, durch angenagte Verpackungen, Kratzgeräusche in Wänden und Decken bei Nacht und einen stechenden Uringeruch. Die graubraune Hausmaus mit großen Ohren lebt dauerhaft im Haus; die braune Waldmaus mit weißem Bauch und großen Augen kommt nur im Herbst herein.

Der Kot ist das sicherste Zeichen. Mäusekot ist dunkel, 3 bis 8 mm lang, an beiden Enden spitz und liegt verstreut entlang der Laufwege, hinter dem Herd, in Küchenladen, auf Vorratsregalen und im Keller. Frischer Kot ist weich und glänzend, alter Kot grau und bröselig. Daran erkennen Sie, ob der Befall aktiv ist. Rattenkot ist mit 1 bis 2 cm deutlich größer und stumpfer; wer solche Pillen findet, hat ein anderes Problem, dazu mehr unter Wiener Rattenverordnung.

Nagespuren finden sich an Müslipackungen, Nudelsackerln, Brotlaiben, aber auch an Kabeln, Dämmwolle und Holzkanten. Mäuse nagen ständig, weil ihre Schneidezähne lebenslang wachsen. Dazu kommen fettige Schmierspuren an Wänden, wo die Tiere immer dieselbe Strecke laufen, und ein Geruch nach Ammoniak, der bei stärkerem Befall schon beim Öffnen eines Kastens auffällt.

Hören werden Sie Mäuse vor allem nachts: Kratzen und Trippeln in abgehängten Decken, hinter Vorsatzschalen, in Rohrschächten. In Wiener Gründerzeithäusern sind die Hohlräume zwischen den alten Holzbalkendecken ein beliebter Weg von Wohnung zu Wohnung, in neueren Bauten die Installationsschächte.

Die Hausmaus ist 7 bis 10 cm lang ohne Schwanz, einfärbig graubraun, hat große, fast nackte Ohren und einen dünnen, etwa körperlangen Schwanz. Sie lebt ganzjährig in Gebäuden und braucht kaum Trinkwasser, das Wasser aus der Nahrung reicht ihr. Die Waldmaus und die etwas größere Gelbhalsmaus haben einen rotbraunen Rücken, einen scharf abgesetzten weißen Bauch, sehr große dunkle Augen und bewegen sich springend. Sie leben eigentlich draußen und kommen in Wien vor allem in Hietzing, Penzing, Döbling, Floridsdorf, Donaustadt und Liesing ab September in Keller, Garagen und Erdgeschoße.

Die Unterscheidung ist nicht nur Spielerei. Hausmäuse bleiben, wenn man sie lässt, und vermehren sich im Haus. Waldmäuse wollen im Frühjahr wieder hinaus und lassen sich mit Abdichten und wenigen Fallen meist rasch loswerden. Wer das Tier nicht zu Gesicht bekommt, legt eine Woche lang Mehl oder Babypuder auf eine Fliese an der Wand: Hausmausspuren sind klein und laufend, Waldmausspuren zeigen Sprünge.

Aus der Praxis

Die schnellste Bestandsaufnahme sind sechs Schlagfallen ohne Spannung, nur mit Köder, drei Nächte lang an den Wänden verteilt. Wo der Köder weg ist, läuft die Maus. Dort stellen Sie dann die scharfen Fallen auf. So sparen Sie sich das Raten, und die Tiere lernen die Fallen als harmlose Futterstelle kennen, bevor sie zuschnappen.

Warum kommen Mäuse ins Haus, und warum gerade im Herbst?

Mäuse kommen ins Haus, weil es dort Futter, Wärme und Nistmaterial gibt und weil sie durch jede Öffnung ab etwa 6 mm passen, also durch jeden Spalt, in den ein Bleistift geht. Im Herbst häufen sich die Fälle, weil draußen Nahrung und Deckung verschwinden und die Heizperiode in Wien ab Mitte Oktober die Häuser spürbar wärmer macht als die Umgebung.

Die typischen Eintrittsstellen in Wiener Häusern sind Lichtschächte mit kaputtem oder zu grobem Gitter, Kellerfenster, die den Sommer über gekippt stehen, Rohrdurchführungen für Gas, Wasser und Fernwärme, Kabelkanäle, Türen mit mehr als einem halben Zentimeter Bodenspalt und Garagentore. Von dort geht es über Stiegenhaus, Müllraum und Installationsschächte nach oben. Mäuse klettern gut; der dritte Stock ist für sie kein Hindernis.

Futter finden sie überall, wo Lebensmittel offen liegen: Vorratsschränke mit Papier- und Plastikverpackungen, Vogelfutter am Balkon, Katzen- und Hundefutter im Napf, Komposteimer, Biomüll im Müllraum, Krümel hinter dem Herd. Eine Hausmaus braucht am Tag nur rund drei Gramm Nahrung und frisst an vielen Stellen jeweils ein bisschen. Deshalb reicht ein einzelner Keks unter der Couch, um ein Tier wochenlang zu halten.

Im Herbst kommt in den Randbezirken noch der Zuzug von außen dazu. Nach der Ernte auf den Feldern im Marchfeld und nach der Lese in den Weingärten von Stammersdorf, Grinzing oder Mauer suchen Wald- und Gelbhalsmäuse Winterquartiere. Einfamilienhäuser mit Garten, Gartenhütten, Garagen und Erdgeschoßlokale sind die ersten Anlaufstellen. In den dicht bebauten Bezirken innerhalb des Gürtels ist dagegen fast immer die Hausmaus das Problem, und zwar ganzjährig.

Ein Punkt wird oft unterschätzt: Mäuse bleiben nahe am Nest. Der Aktionsradius einer Hausmaus beträgt meist nur wenige Meter. Wenn Sie Kot in der Küche finden, ist das Nest fast immer in der Küche, hinter dem Geschirrspüler, im Sockel der Einbauküche, in der Dämmung des Herdes oder in der Lade mit den Jausensackerln. Das bestimmt, wo Fallen stehen müssen.

Wichtiger Hinweis

Eine einzelne Maus im Oktober ist noch kein Befall, aber ein Hinweis auf eine offene Stelle. Suchen Sie den Zugang jetzt, solange es ein Tier ist. Ein Weibchen kann mit sechs Wochen trächtig werden, trägt rund drei Wochen und bringt vier bis acht Junge zur Welt. Was im Oktober eine Maus war, ist im Jänner eine Familie.

Sind Mäuse gefährlich?

Mäuse beißen Menschen praktisch nie, verunreinigen aber Lebensmittel mit Kot und Urin und können darüber Salmonellen übertragen. Die größeren Schäden entstehen an Kabeln, Dämmung und Vorräten. Hantaviren werden in Österreich nicht von der Hausmaus, sondern von Rötelmaus und Gelbhalsmaus übertragen, also von den Tieren, die im Herbst vom Feld hereinkommen.

Das Hygienerisiko liegt im Kot und im Urin. Eine Maus setzt am Tag viele Dutzend Kotpillen ab und markiert ihre Laufwege ständig mit Urin. Wo Mäuse über Arbeitsflächen, Geschirr oder offene Lebensmittel laufen, können Salmonellen und andere Darmkeime weitergegeben werden. Angenagte Lebensmittel gehören deshalb in den Müll, nicht abgeschnitten in den Kühlschrank. Für Gastronomie, Lebensmittelhandel und Gemeinschaftsküchen ist ein Mäusebefall zudem ein Fall für die Hygienedokumentation; mehr dazu auf der Seite zur Schädlingsbekämpfung für Gewerbe.

Beim Thema Hantavirus hilft Genauigkeit gegen unnötige Angst. Die in Österreich gemeldeten Erkrankungen gehen laut AGES überwiegend auf das Puumala-Virus der Rötelmaus und seltener auf das Dobrava-Virus der Gelbhalsmaus zurück. Beide sind Wald- und Feldtiere. Die Hausmaus in der Wiener Innenstadtwohnung spielt dabei keine Rolle. Vorsicht ist vor allem beim Ausräumen von Gartenhütten, Dachböden und Kellern am Stadtrand angebracht: Staub mit altem Mäusekot nicht trocken aufkehren, sondern vorher anfeuchten, Handschuhe tragen, gut lüften.

Sachschäden sind der häufigere Ärger. Mäuse nagen Kabelisolierungen an, was in Autos, Heizungsanlagen und hinter Einbauküchen zu Kurzschlüssen führen kann. Sie zerlegen Dämmwolle und Styropor zu Nistmaterial und zernagen Kartons, Bücher und Textilien im Keller. In Vorratskammern vernichten sie oft ein Vielfaches dessen, was sie fressen, weil alles Angenagte weg muss.

Dazu kommt der Geruch. Mäuseurin riecht nach Ammoniak, und eine tote Maus hinter einer Vorsatzschale riecht ein bis zwei Wochen sehr unangenehm. Das ist einer der Gründe, warum Giftköder in Wohnungen so oft bereut werden: Das Tier stirbt nicht dort, wo man es findet.

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Wie vertreibt man Mäuse wirklich?

Mäuse vertreiben gelingt in drei Schritten, die zusammengehören: alle Lebensmittel in dichte Behälter aus Glas, Metall oder Hartplastik, jede Öffnung ab 6 mm mit Stahlwolle und Mörtel oder Montageschaum schließen, und Schlag- oder Lebendfallen quer zu den Laufwegen direkt an der Wand aufstellen. Wer nur einen Schritt macht, hat die Mäuse nach dem Winter wieder.

Schritt 1, Futter wegräumen. Mehl, Reis, Nudeln, Müsli, Nüsse, Trockenfutter für Haustiere und Vogelfutter kommen in Behälter mit festem Deckel. Papier, Folie und dünne Plastikdosen nagt eine Maus in einer Nacht auf. Der Boden hinter Herd, Kühlschrank und unter der Einbauküche wird ausgesaugt, der Biomüll täglich hinausgetragen, der Napf der Katze oder des Hundes über Nacht leer. Ohne Futter verlassen Mäuse den Raum oder gehen an die Fallen, mit Futter tun sie weder das eine noch das andere.

Schritt 2, Zugänge schließen. Gehen Sie mit einer Taschenlampe den Sockel jeder Außenwand und jeder Küchenzeile ab. Löcher und Spalten werden mit grober Stahlwolle oder Kupfergeflecht ausgestopft und mit Mörtel, Spachtelmasse oder Montageschaum verschlossen; Schaum allein nagen Mäuse durch, Stahlwolle nicht. Lichtschächte brauchen ein Gitter mit höchstens 5 mm Maschenweite, Kellertüren eine Bürstendichtung, Rohrdurchführungen eine Manschette. In Wohnhausanlagen ist das Sache der Hausverwaltung; melden Sie offene Kellerfenster und kaputte Gitter schriftlich.

Schritt 3, Fallen stellen. Schlagfallen sind für Privathaushalte das wirksamste Mittel. Sie wirken sofort und kommen ohne Gift aus. Sie stehen mit dem Auslöser zur Wand, nie frei im Raum, im Abstand von ein bis zwei Metern entlang der Laufwege, und zwar mehrere auf einmal. Als Köder taugen Nussnougatcreme, Erdnussbutter oder ein Stück Trockenobst besser als der sprichwörtliche Käse. Lebendfallen funktionieren auch, müssen aber mindestens morgens und abends kontrolliert werden, sonst verendet das Tier qualvoll in der Box. Gefangene Hausmäuse überleben im Freien kaum; Waldmäuse setzt man mehrere hundert Meter entfernt aus, sonst sind sie am nächsten Tag zurück.

Giftköder wirken, haben aber Nachteile, die in Wohnungen schwer wiegen. Sie dürfen nur in geschlossenen Köderstationen ausgelegt werden, für Privatanwender sind seit einigen Jahren nur noch Fertigköder in kleinen Mengen erhältlich, und die Tiere sterben verzögert, oft in Hohlräumen, wo sie wochenlang riechen. Katzen und Greifvögel können sich an vergifteten Mäusen vergiften. In Haushalten mit Kindern und Haustieren sind Fallen fast immer die bessere Wahl; wer Gift einsetzen will, lässt das den Fachbetrieb machen, der Stationen dokumentiert und wieder entfernt. Wer ganz auf Gift verzichten will, findet weitere Verfahren unter Schädlingsbekämpfung ohne Gift.

Was nicht oder kaum hilft: Pfefferminzöl, Essig, Nelken, Katzenstreu und Ultraschallstecker vertreiben Mäuse bestenfalls für ein paar Tage aus einem Eck, danach gewöhnen sich die Tiere daran. Eine Katze im Haus senkt das Risiko, beseitigt aber keinen bestehenden Befall hinter der Küchenzeile. Lavendel und Co. kosten wenig, verzögern aber die drei Schritte, auf die es ankommt.

Rechnen Sie bei konsequentem Vorgehen mit ein bis zwei Wochen, bis die Fallen leer bleiben, und kontrollieren Sie Kot und Mehlspuren noch drei Wochen lang weiter. Bleibt es ruhig, war es das. Fangen Sie nach zwei Wochen weiter täglich Tiere, ist entweder ein Zugang offen oder das Nest sitzt in einem Hohlraum, den Sie nicht erreichen.

Aus der Praxis

Der häufigste Fehler in Wiener Küchen ist die einzelne Falle mitten im Raum mit einem Stück Käse. Mäuse laufen an der Wand, nicht durch die Mitte, und sie mögen Süßes und Fettes lieber als Käse. Sechs Fallen mit Nussnougatcreme an der Sockelleiste fangen in der ersten Nacht meist mehr als eine Falle in zwei Wochen.

Wann braucht es den Fachbetrieb, was kostet das in Wien, und wer zahlt?

Ein Fachbetrieb ist sinnvoll, wenn nach zwei Wochen mit Fallen weiter täglich Tiere auftauchen, wenn der Befall mehrere Wohnungen oder den Keller eines ganzen Hauses betrifft, wenn Lebensmittel gewerblich gelagert werden oder wenn Gift in Köderstationen nötig wird. Eine Mäusebekämpfung in einer Wiener Wohnung kostet in der Regel zwischen 89 und 250 Euro inklusive Nachkontrolle.

Der Fachbetrieb beginnt mit einer Schädlingsinspektion: Er sucht Eintrittsstellen mit Lampe und Spiegel, findet das Nest anhand von Kot, Urinspuren und Nagestellen, prüft Keller, Müllraum und Schächte und legt fest, ob Fallen reichen oder Köderstationen nötig sind. Dann werden Fallen oder Stationen gesetzt, nach ein bis drei Wochen kontrolliert und nachgefüllt oder entfernt. Seriöse Betriebe nennen die Zugänge, die abgedichtet werden müssen, und sagen auch, wenn sie dafür nicht zuständig sind.

Zu den Kosten der Schädlingsbekämpfung in Wien: Eine Erstbehandlung in einer Wohnung mit mehreren Fallen oder Köderstationen liegt bei etwa 89 bis 150 Euro, mit Nachkontrolle meist bei 150 bis 250 Euro. Ein ganzes Zinshaus mit Keller, Müllraum und Innenhof wird nach Aufwand verrechnet, oft als Monitoring mit festen Stationen und mehreren Terminen im Jahr. Für Gastronomie und Lebensmittelbetriebe ist ein laufendes Monitoring üblich, weil die Dokumentation für die Lebensmittelkontrolle gebraucht wird.

Wer zahlt, hängt von der Ursache ab. Mäuse in der eigenen Wohnung, die über offene Lebensmittel oder den eigenen Balkon kamen, sind in der Regel Sache der Mieterin oder des Mieters. Kommen die Tiere über bauliche Mängel am Haus, also kaputte Lichtschachtgitter, offene Kellerfenster oder undichte Rohrdurchführungen, ist das Haus und damit der Vermieter oder die Hausverwaltung zuständig. Bei Befall in mehreren Wohnungen desselben Stiegenhauses ist das fast immer der Fall. Die Einzelheiten stehen unter Mieter oder Vermieter; dokumentieren Sie Kot, Nagespuren und Eintrittsstellen mit Fotos und Datum, bevor Sie die Hausverwaltung anschreiben.

Anders als bei Ratten gibt es in Wien für Mäuse keine Verordnung mit Nachschaupflicht für Eigentümer. Die Wiener Rattenverordnung gilt nur für Ratten. Für Mäuse heißt das: keine behördliche Pflicht, aber auch keine Behörde, die sich kümmert. Wer handelt, ist, wer den Befall hat oder verursacht.

Wie beugt man Mäusen dauerhaft vor?

Dauerhaft vorbeugen heißt: Lebensmittel und Tierfutter ganzjährig verschlossen lagern, Keller und Lichtschächte jeden Herbst auf Öffnungen prüfen, Vogelfutter am Balkon im Winter sparsam und in hängenden Spendern anbieten, Biomüll nicht über Nacht in der Wohnung stehen lassen und Gerümpel im Keller, in dem sich Nester bauen lassen, wegräumen.

Ein fester Termin hilft: Ende September, bevor die Heizperiode beginnt, einmal mit der Taschenlampe um das Haus und durch den Keller gehen. Lichtschachtgitter, Kellerfenster, Türbürsten, Rohrdurchführungen, Garagentor. Was Sie dabei abdichten, erspart Ihnen im November die Fallen. In Einfamilienhäusern am Stadtrand gehört die Gartenhütte dazu, in Zinshäusern der Müllraum und der Fahrradkeller.

In der Wohnung geht es um die Küche. Vorräte in Glas und Metall, der Bereich unter der Spüle trocken und leer, die Lade mit Jausensackerln und Nüssen dicht. Haustierfutter wird nicht im Sack im Abstellraum gelagert, sondern in einer Tonne mit Deckel. Wer im Winter Vögel füttert, nimmt einen Spender, unter dem wenig zu Boden fällt, und kehrt die Reste regelmäßig weg. Was Vorräte und Käfer betrifft, hilft die Seite Vorratsschädlinge erkennen beim Auseinanderhalten, denn angenagte Packungen kommen nicht immer von Mäusen.

Für Häuser mit wiederkehrendem Befall, für Gastronomie und für Hausverwaltungen ist eine dauerhafte Schädlingsprävention mit Monitoringstationen an Keller, Müllraum und Lieferzone sinnvoll. Die Stationen zeigen Befall, bevor er in den Wohnungen ankommt, und liefern die Dokumentation, die Lebensmittelbetriebe ohnehin brauchen.

Und eine ehrliche Grenze: Ganz mäusefrei bleibt ein Gründerzeithaus mit Erdkeller und Innenhof nie. Ziel ist, dass die Tiere im Keller bleiben, dort an die Stationen gehen und nicht in die Wohnungen kommen. Das ist mit Abdichten und zwei Kontrollen im Jahr gut erreichbar.

Unsere Leistungen.

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Wir beseitigen Schädlinge aller Art schnell und zuverlässig.

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Professionelle Behandlung für eine schädlingsfreie Nachtruhe.

Unser Ablauf.

Schritt 1: Inspektion und Befallskontrolle vor Ort

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Wir analysieren das Problem und finden die Ursache.

Schritt 2: gezielte Behandlung gegen den Schädlingsbefall

02 Behandlung

Sichere, effektive und umweltfreundliche Maßnahmen.

Schritt 3: Vorbeugung und dauerhafter Schutz vor Schädlingen

03 Schutz

Vorbeugung gegen zukünftige Schädlingsbefälle.

Schritt 3: Vorbeugung und dauerhafter Schutz vor Schädlingen

04 Sorgenfrei leben

Sie genießen wieder ein sauberes und geschütztes Zuhause.

Unser Ablauf. Ihr Schutz.

Was das für Sie bedeutet.

Unsere Einschätzung

Die meisten Anfragen zu Mäusen erreichen die Fachbetriebe in Wien zwischen Oktober und Dezember, und fast immer wurde vorher ein Duftmittel probiert. Unsere Erfahrung ist eine andere: Mäuse reagieren auf Futter und Öffnungen, nicht auf Gerüche. Wer den Vorrat verschließt, die Spalten mit Stahlwolle stopft und sechs Fallen an die Wand stellt, ist in den meisten Wohnungen nach zwei Wochen durch. Der Fachbetrieb ist dann gefragt, wenn das Nest in einem Hohlraum sitzt, wenn das ganze Haus betroffen ist oder wenn Gift gebraucht wird, das in Wohnungen nicht in Laienhand gehört.

Das Wichtigste in Kürze
  • Mäusekot ist 3 bis 8 mm lang und spitz, Rattenkot 1 bis 2 cm und stumpf; frischer Kot ist weich und glänzend, alter grau und bröselig.
  • Die graubraune Hausmaus lebt ganzjährig im Haus, die braune Waldmaus mit weißem Bauch kommt in Wiener Randbezirken ab September von Feldern und Weingärten herein.
  • Mäuse passen durch Öffnungen ab 6 mm, bleiben meist wenige Meter um das Nest und brauchen fast kein Trinkwasser; entscheidend ist das Futter.
  • Vertreiben in drei Schritten: Lebensmittel in dichte Behälter, jede Öffnung mit Stahlwolle und Mörtel schließen, mehrere Schlagfallen quer zur Wand mit Nussnougatcreme.
  • Pfefferminzöl, Essig und Ultraschall wirken höchstens Tage; Giftköder gehören nur in geschlossene Stationen und sind in Haushalten mit Kindern und Haustieren selten die beste Wahl.
  • Eine Mäusebekämpfung in einer Wiener Wohnung kostet in der Regel 89 bis 250 Euro; kommen die Tiere über bauliche Mängel am Haus, ist die Hausverwaltung zuständig.

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Häufige Fragen.

Was hilft am besten gegen Mäuse in der Wohnung?

Am besten wirkt die Kombination aus verschlossenen Lebensmitteln, abgedichteten Öffnungen und mehreren Schlagfallen an der Wand entlang der Laufwege. Als Köder eignen sich Nussnougatcreme oder Erdnussbutter. Einzelne Fallen mitten im Raum und Duftmittel bringen wenig.

Wie bekommt man Mäuse dauerhaft weg?

Indem die Ursache verschwindet: Futterquellen weg, Zugänge ab 6 mm mit Stahlwolle und Mörtel geschlossen, Keller und Lichtschächte jeden Herbst kontrolliert. Die Tiere, die schon im Haus sind, werden mit Fallen abgefangen. Wer nur fängt, ohne abzudichten, hat im nächsten Herbst wieder Mäuse.

Vertreibt Pfefferminzöl oder Ultraschall Mäuse?

Nur kurz. Starke Gerüche und Ultraschall meiden Mäuse für einige Tage, dann gewöhnen sie sich daran, vor allem wenn dahinter Futter wartet. Als einzige Maßnahme reichen beide nicht, als Ergänzung zu Abdichten und Fallen sind sie entbehrlich.

Sind Giftköder gegen Mäuse in der Wohnung erlaubt?

Ja, aber nur in geschlossenen Köderstationen und für Privatanwender nur als Fertigköder in kleinen Mengen. Die Tiere sterben verzögert und oft in Hohlräumen, wo sie wochenlang riechen. In Haushalten mit Kindern oder Haustieren sind Fallen die bessere Wahl; Gift sollte der Fachbetrieb auslegen und dokumentieren.

Wer zahlt die Mäusebekämpfung in der Mietwohnung?

In der Regel die Mieterin oder der Mieter, wenn die Tiere über offene Lebensmittel oder den Balkon in die eigene Wohnung kamen. Kommen sie über bauliche Mängel am Haus wie kaputte Lichtschachtgitter oder offene Kellerfenster oder ist mehr als eine Wohnung betroffen, ist der Vermieter oder die Hausverwaltung zuständig. Fotos und Datum helfen bei der Abgrenzung.

Sind Mäuse im Haus gefährlich für die Gesundheit?

Mäuse beißen praktisch nie, können aber über Kot und Urin Salmonellen auf Lebensmittel bringen. Angenagte Lebensmittel gehören in den Müll. Hantaviren werden in Österreich von Rötelmaus und Gelbhalsmaus übertragen, nicht von der Hausmaus; Vorsicht gilt beim Ausräumen von Gartenhütten und Dachböden am Stadtrand, Staub vorher anfeuchten.

Quellen und Grundlagen

  • Umweltbundesamt (Deutschland): Schädlingsratgeber, Hausmaus (Mus musculus), umweltbundesamt.de. Biologie, Fortpflanzung, Lebensweise und Empfehlungen zur Bekämpfung.
  • AGES, Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit: Hantavirus, ages.at. Überträgertiere in Österreich (Rötelmaus, Gelbhalsmaus), Übertragungswege und Schutzmaßnahmen.
  • Stadt Wien, wien.gv.at: Ratten, Pflichten zur Bekämpfung und Prävention für Eigentümer. Die Wiener Rattenverordnung gilt für Ratten, nicht für Mäuse.
  • ADAC: Mäuse vertreiben, was hilft in Haus und Garten, adac.de. Überblick zu Hausmitteln, Fallen und Abdichten im Vergleich.

Stand der Recherche: Oktober 2026. Diese Darstellung ersetzt keine Rechtsberatung.

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